Der ganz normale Wahnsinn.

Mit einer großen Portion Zynismus in meiner Stimme werde ich heute Abend das Glas erheben und auf eine großartige Woche anstoßen. Diese Woche war geradezu lächerlich schlimm, aber ich stehe noch. Ich blicke zurück auf das Schlachtfeld der letzten Tage und ich habe schlimme Verluste erlitten. Gedanken, Emotionen, Motivation und treue sowie neue Begleiter sind auf der Strecke geblieben, ich bin verwundet, ich habe verloren, woran ich glaubte und muss mir neue Ziele suchen. Aber ich bin stärker, als ich geglaubt hätte, denn ich habe eine mächtige Waffe: als ich dachte, ich hätte meine Grenzen erreicht, haben sich meine Freunde wie eine Wand hinter mir aufgebaut und mir durch diese Schlacht geholfen. Solche Tage möchte ich nicht mehr erleben, aber allein die Tatsache, dass ich all das hinter mich gebracht habe, gibt mir neuen Aufwind für die kommenden Tage. Ich bemühe nur ungern die Onkels, um zu sagen, was in mir vorgeht, aber heute treffen sie es nun mal am besten: Ich trinke auf gute Freunde, verlorene Liebe, alte Götter und neue Ziele, auf den ganz normalen Wahnsinn und das, was einmal war, darauf, dass alles endet und auf ein neues Jahr.

15.1.16 10:35

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